Freitag, 27. November 2009

Zu Gast bei der MM


Am Donnerstag waren die Studierenden des 1. Jahrgangs bei der Stftung Marburger Mission zu Gast. Bei Gebäck und Getränken wurden sie über die ereignisreiche 100jährige Geschichte der Mission informiert. Es ist ermutigend, davon zu hören, wie Gott immer wieder neu Menschen herausruft und dadurch eine ganze Bewegung entstehen lässt. Öffentlichkeitsreferent Wolfgang Winkler betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Gottvertrauens und formulierte dies als Herausforderung für die Studierenden. Wir sind gespannt, welche Wege Gott mit ihnen in den nächsten Jahren gehen...

Mittwoch, 25. November 2009

Interessententage

Am Montag und Dienstag hatten wir unsere ersten Interessententag für das kommende Studienjahr, die in diesem Jahr erstmals Kathrin Hausberg organisiert hat. Gerade erst sind unsere neuen Kurse eingetroffen, gerade erst haben sie ihre erlebnispädagogischen Einheiten absolviert - da kommen schon die neuen Interessenten. Und es war wieder sehr schön. 17 Interessenten haben sich angemeldet - leider konnten wir nicht mehr einladen, denn zum einen haben nwir nicht mehr Übernachtungsplätze in unseren WGs. Zum anderen spüren wir durch die Umbaumaßnahmen und das Praktikum des dritten Ausbildungsjahres ein paar Einschränkungen dafür, die Interessenten auf die einzelnen Kurse zu verteilen. Im Vorfeld hatten sieben Interessentinn)en ihre Bewerbungsunterlagen bereits eingereicht und wir konnten mit ihnen ein Bewerrbungsgespräch führen. Alle sieben haben wir aufgenommen und freuen uns auf die gemeinsame Zeit in den kommenden Jahren. Ein sehr guter Start.
Leider sind eine Reihe von Dozenten (oder deren Kinder) krank und konnten ihren Unterricht nicht halten, so wurde es echt eng. Spontan haben andere Dozenten Unterricht gehalten, um den Interessenten zu zeigen, wie und was bei uns so läuft - normalerweise fällt Unterricht in solchen Fällen meistens aus und die Studierenden haben Studienzeit. Davon hätten die Interessenten natürlich eher weniger gehabt. So bekamen sie ein Bild vom Seminar - wie gut, dass wir als Dozent(inn)en ein Team sind...

Dienstag, 24. November 2009

Update vom Dachausbau

Unser Betriebsleiter Tim Bluthardt berichtet: Trotz des Regens ging es in den letzten Tagen ganz gut voran auf unserer Baustelle. In der Hoffnung, in den kommenden Tagen etwas trockeneres Wetter zu bekommen, werden bis Ende der Woche die ersten Gauben sitzen. Insgesamt ist es in jedem Fall gut, dass wir das Projekt angegangen sind. An mehreren Stellen müssen wir im Trembel- Bereich Balken austauschen, da die Ziegel bereits so porös waren, dass bei Regen das Wassser an der Innenseite seit längerer Zeit permanent in die Holzkonstruktion lief.
Den energietechnischen Zustand brauche ich nicht zu beschreiben, da hier die Maßnahmen zwar im Ansatz gut gemeint waren, aber die Effizienz doch sehr zu wünschen übrig ließ: Neben teilweise einfach verglasten Fenstern betrug die Isolierschicht zwischen 1 und 3cm (heute mit hochwertigeren Materialien ca. 18-20cm...)
Trotz einiger zusätzlicher Maßnahmen (Lautsprecheranlage, Erneuerung der Zwischensparrendecke zu den unteren Klassenräumen usw.) sieht es wohl so aus, als ob wir auch durch die Eigenleistungsanteil noch immer unter der veranschlagten Umbausumme liegen. Dies gilt auch für die Fremdfirmenarbeiten. Besonders im Dachstuhlbereich sind einige Mehrbedarfe entstanden, die wir aber über zuvor einberechnete Puffer für Unvorhergesehenes bzw. "Vorahnung" in der Ausschreibung gut kompensieren konnten. Noch sind wir sowohl zeitlich als auch finanziell aus meiner Sicht in Durchführung und Planung im grünen Bereich. Ich hoffe nicht, dass sich dies zu schnell ändert.

Donnerstag, 19. November 2009

Stiller Tag

Wie jedes Jahr haben wir auch an diesem Buß- und Bettag wieder unseren "Stillen Tag" gehabt. Allerdings gab es dieses Jahr ein paar Unterschiede zu den Jahren davor: So hatten wir diesmal keinen Raum nötig, weil sowohl der Morgen- wie auch der Abschlussimpuls im Garten stattfanden. Das passte auch zum Thema. Zuerst allein und später gemeinsam sind wir der Frage nachgegangen, was uns Gott durch die herbstliche Natur sagen möchte.
Es gibt ja einiges, was mit dem Herbst verbunden ist, nicht nur neblige Tage und kalte Nächte, sondern auch bunte Farben, eine reiche Ernte und die Vorbereitung auf den Winter. Das Kirchenjahr mit seinem Erntedankfest, dem Reformationstag, dem Buß- und Bettag und dem Ewigkeitssonntag steuert zudem noch einige Themen bei. Grund genug also, sich damit zunächst in der Einsamkeit und Stille (vormittags) und dann in der Gemeinschaft auf den WGs (nachmittags) auseinanderzusetzen.
Auch diese Kombination von Gemeinschaft und Einsamkeit, Gespräch und Stille war vielleicht ungewohnt, wurde aber gut angenommen. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Abendmahl, das ebenfalls wieder im Garten stattfand.
Wir wären zwar bei jedem Wetter draußen gewesen, aber dass nach einigen dauerverregneten Tagen (und gefühlten Wochen) heute die Sonne schien, hat dem Tag noch einmal eine besondere Note gegeben. Ob's am Beten lag?

Montag, 16. November 2009

"dranStudie 19plus"

Letzte Woche sind die ersten Ergebnisse der dranStudie 19plus erschienen, die das Institut empirica im laufenden Jahr durchgeführt hat. Ziel dieser Studie war es, die Situation von jungen Erwachsenen im Kontext von Gemeinden zu untersuchen, um zu klären, wo junge Erwachsene ihre geistliche Heimat verorten. Die Umfrage wurde in zwei Teilen durchgeführt. Im ersten Teil wurden (hauptamtliche- und ehrenamtliche) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befragt und im zweiten Teil die Zielgruppe (19- bis 29-Jährige) selbst. An der deutschlandweit angelegten Erhebung haben insgesamt 2825 Personen aus den unterschiedlichsten (zumeist) protestantischen Kirchen und Gemeinden teilgenommen. Zielgruppe waren dabei junge Erwachsene, die sich selbst als Christinnen und Christen bezeichnen. Eine weitere Besonderheit war die Aufteilung der Studie in zwei Teile. Im ersten Teil wurden (haupt- und ehrenamtliche) Leiterinnen und Leiter von Jugendarbeiten verschiedener Gemeinden über die Zielgruppe befragt. Danach kam im zweiten Teil die Zielgruppe der 19- bis 29-Jährigen selbst zu Wort.

Kurzüberblick auf die ersten Ergebnisse

Kritische Betrachtung der Ergebnisse

Die Gesamtergebnisse werden im Januar in einem dranSpezial veröffentlicht.

Samstag, 14. November 2009

dran Studie erschienen

Zur Arbeit des mbs gehört seit ein paar Jahren auch das Institut empirica, das im Frühjahr für die dran eine Studie über den Kontext von jungen Erwachsenen in Gemeinden erstellt hat. In der aktuellen dran werden die Ergebnisse erstmals vorgestellt, imm kommenden Frühjahr wird eine dran spezial herauskommen. Nähere Infos findet man hier: http://toby-faix.blogspot.com/2009/11/die-ergebnisse-der-dranstudie-19plus.html
Als Marburger Bildungs- und Studienzentrum wollen wir mit dem Institut empirica auch eigene Forschungsprojekte voranbringen, um unseren Lehrbetrieb auf diese Weise zu unterstützen.

Dienstag, 10. November 2009

Marburg im Regen und Nebel

Marburg ist im Nebel eingehüllt, es ist kalt - und nass. Genau das richtige Wetter zum Bäumepflanzen! Seit Montag hat unser Betriebsteam den staubigen Innenausbau hinter isch gelassen und pflanzen Bäume und Hecken. Damit erfüllen wir die letzten Auflagen des Bauamtes. Das ist gut. Gleichzeitig wird der Vorgarten am Neubau fertig gestellt. Schon während der Bauphase wurde Hecke und Steingarten angelegt, als die Bewohner einziehen, blüht es schon. Nun werden auch die Terassen geplastert - fehlt nur noch der Rasen rund um's Haus. Aber in dieser Kälte wird es wohl nur Matsch werden. Immerhin haben wir die Bäume in der Erde. Wieder ein Stück weiter.

Samstag, 7. November 2009

DGD Forum

Zum DGD-Forum kamen rund 120 Leitungsverantwortliche aus dem DGD-Netzwerk in die Evangeliumshalle nach Wehrda, darunter waren die Oberinnen der Mutterhäuser, die leitenden Pfarrer und Verwaltungsleiter der Mutterhäuser, Krankenhausbetriebsleitungen, Verwaltungsdirektoren, Chefärzte, Schulleiter, Geschäftsführer der GmbHs, Abteilungsleiter usw. usw. Vomm mbs waren außer Klaus Meiß noch Kathrin Hausberg und Sr. Tanja Brandl vertreten.
Zu Beginn fand ein Gottesdienst statt, den Pfarrer Dr. Drechsel leitete und in dem der neue Präses des Gnadauer Verbandes, Pfr. Michael Diener, predigte. Diener ermutigte dazu, sich im Kraftfeld Gottess zu bewegen. Anschließend gab es Raum zum kennenlernen und Begegnen und vier hochinteressante Projekte (z.B. schulnahe Jugendarbeit in Hamburg, Spielsuchttherapie in einer der Suchtkliniken, neue Seelsorgekonzepte im Krankenhaus). Am Nachmittag wurden die neuen Führungsgrundsätze des DGD beispielhaft bearbeitet und abschließend das Forum XXL vorbereitet.
Es ist schon ein Geschenk, in so einem so umfassenden Netzwerk zu sein. Vor allem erstaunt mich immer noch die große Vielfalt von Einrichtungen und Arbeiten, die aus dem Wirken der Diakonissen erwachsen.

Freitag, 6. November 2009

Eine volle Woche

Manchmal ist man ja sehr froh über Abwechslung, manchmal lebt man mitten darin. Dieser nebulöse Satz beschreibt vielleicht ganz gut die vergangene Woche im mbs.
Während ein Kurs (1A) sich zu erlebnispädagogischen Tagen aufgemacht hat, trafen am Montag die Berufspraktikant(inn)en zu ihrer ersten Blcokwoche ein. Das empfinde ich noch immer als einen Höhepunkt des neuen Schuljahres. Leider konnte ich am Montag nicht in der Blitzlichtrunde dabei sein, weil mein Wochenprogramm ziemlich streng war... (Merke: Nicht alles ist immer planbar!).
Und dann war wieder eine Studienwoche des Studienprogramms Gesellschaftstransformation, unser zweiter Kurs begann, während der erste Kurs bereits seine 5. Blockwoche absolvierte. Es ist immer etwas los. Am Dienstag machte sich dann die 2B mit Matthias Otte zur Kursfahrt auf.
So haben wir mitten in der Praktikumszeit der Dritten das Haus voll und leer gehabt.

Sonntag, 1. November 2009

Kurzbericht vom Studientag



Heute fand unser theologischer Studientag mit Shane Claiborne und Chris Haw, sowie Judith Goppelsröder, Thorsten Riesewell, Pascal Lütt, Karsten & Rieke Hüttmann, Daniel Ehniss, Björn Wagner, Veit Claesberg, Christina Brudereck, Bettina & Simon Becker, Thomas Weißenborn und Andreas Schuss statt.
In der ersten Session erzählten Chris und Shane aus ihrer Biographie und wie sie zu ihren „Communities“ kamen und anfingen, sich gegen die gesellschaftlichen Gewohnheiten in Amerika zu wehren. So sandte Mutter Theresa Shane aus, um „sein Kalkutta“ zu finden. Und das ist der Grund, weshalb sie hier waren, sie wollten uns in Deutschland nicht sagen, wie wir zu glauben haben, sondern uns erzählen, wie sie ihr Kalkutta gefunden und gelebt haben. „Unser Kalkutta“ müssen wir selber finden. So kam Shane zu dem Schluss: „Unser Traum des Evangeliums ist es, die Straße der Ungerechtigkeit mit der Gnade Gottes neu zu pflastern.“
Chris Haw fragte, wer soll sich um die sozial Schwachen kümmern soll? Wer soll sich um die Not in der eigenen Nachbarschaft kümmern? Ich kann leider nicht, ich habe soviel Besseres zu tun. Chris und seine Frau Cathy erfuhren die Berufung Gottes und deshalb zogen sie mit ein paar Anderen in den sozial schwierigsten Stadtteil Philadelphias, um mit den Menschen dort zu leben.
Der Nachmittag begann dann mit zwölf Seminaren, die besonders den deutschen Kontext berücksichtigten. Am Nachmittag ging es weiter mit einem biblischen Überblick von Chris von der Abrahamsberufung über die Könige und Propheten Israels bis zu Jesus und die Bedeutung der Nachfolge für heute. Das Kreuz ist die Verpflichtung der Christen für Gewaltlosigkeit und den Einsatz von Gerechtigkeit. Shane beendete den Vortrag mit einigen Praxisbeispielen und der Frage: Was heißt es Kirche zu sein? Was heißt es Kirche zu leben? Es nützt nichts, so Shane, sich über unsere Kirche zu beschweren, es geht darum, die Kirche zu leben die wir uns erträumen. Von der älteren Generation lernen und mit neuem Idealismus zu beleben. Am Ende stand der Dialog, in dem sich Shane und Chris oft wiederfinden. Sie sagen: „Gott, mach doch mal was!“ Und Gott sagt: „Ich hab doch was gemacht: Dich!“ Dann gab es eine Gruppenarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, in der versucht wurde, das Gehörte in die eigene Praxis umzusetzen. Der Tag wurde mit einer Fragerunde an die Referenten beendet.
Es war ein inspirierender und sperriger Studientag, der uns herausfordert zu überlegen, wie wir in Deutschland, in unseren Gemeinden und unserem Alltag unser Christsein so zu leben, dass wir einen Unterschied machen. Es gibt viel zu tun...

Studientag Jesus for President

Heute findet der Studientag mit Shane Claiborne und Chris Hay von 10:00 bis 17:00 in der Stadthalle Pohlheinm (bei Gießen) statt. Seit gut zwei Wochen haben wir über 550 Anmeldungen. Wunderbar. Neben dem Brunnen-Verlag, dessen Atur Claiborne ist, veranstaltet das mbs den Tag mit dem Deutschen EC-Verband. Mit von der Partie sind Dr. Thomas Weißenborn, Andreas Schuss und Dr. Tobias Faix vom mbs, dazu unsere Absolventen Judith Goppelsröder und Fabse Backhaus, dazu Thorsten Riesewell vom EC sowie Pascal Lütt, Karsten & Rieke Hüttmann, Daniel Ehness, Björn Wagner, Veit Claesberg, Christina Brudereck und Bettina Becker.