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Unsere Moderaturen vom PTI Frau Veronika Wirth Uffelmann
und Pfr. Dr. Martin Sander-Gaiser |
Heute nachmittag bekamen wir die Ergebnisse unserer Evaluation präsentiert, die wir mit dem Institut für Schulentwicklung und Evaluation in Nürnberg durchgeführt haben. Das Institut zielt auf eine wahrnehmungs- und wertorientierte Schulentwicklung. An der Untersuchung haben 192 Studierende und 25 Mitarbeiter(innen) teilgenommen. Die Ergebnisse waren nach Aussage der Moderatoren ausgesprochen gut, auch waren Ergebnisse von Lehrern und Studierenden sehr dicht beieinander.
Auf einer Skala von 1 (schlecht) bis 5 (sehr gut) wurden 158 Fragen beantwortet, es ging um die ideale und die reale evang. Schule. Nur bei wenigen Punkten erreichten wir einen Wert von unter Vier. An einigen Punkten hatten wir Werte von über 4,7 (z.B. Vorhandensein von religiösen Ritualen, Umgang miteinander, Bezüge zur christlichen Sinnorientierung, Persönlichkeitsentfaltung, Einbringen von Schülerkompetenzen usw.). Unterschiede in Ideal und Realität waren etwa bei der Zusammenarbeit der Lehrer (ideale Schule Lehrer 4,76/ Stud. 4,56; Real Lehrer 3,76/ Stud. 4,25: die Lehrer sehen die Zusammenarbeit nicht so ideal wie die Studierenden). Auffallend waren auch die Unterschiede bei der Leistungsmessung (ideal 4,81/4,55 - real 3,66/4,76).
Vielleicht veröffentlichen wir demnächst noch einmal spezielle Ergebnisse.
Trotz sehr guter Ergebnisse muss man natürlich weiter an der Quaslität arbeiten.Daher haben Studierende und Lehrer(innen) der Schulkonferenz folgende Empfehlung gegeben.
Dozenten:
1. Unterrichtsrückmeldungen einführen (7)
2.Informationsfluss und Zuständigkeiten klären und umsetzen und nachhaltig leben (15)
Studierende:
1. Leistungsmessung transparent gestalten (11)
2.Außenwirkung der Schule klären (7)
Themenspeicher:
1.Mehr Möglichkeiten schaffen, um Probleme von Seiten der Studierenden anzusprechen
2.Dokumentation des Schulprogrammprozesses
3.Unterstützung der Eigenverantwortlichkeit von Studierenden
Vorschlag für die Schulkonferenz:
1.Teamtag für den Informationsfluss
2.Leistungsmessung transparent gestalten